Keynotes

Dr. Elmar Jürgens
Elmar Jürgens

Dr. Elmar Juergens hat über statische Codeanalyse promoviert und für seine Doktorarbeit den Software-Engineering-Preis der Ernst Denert-Stiftung erhalten. Er ist Mitgründer der CQSE GmbH und begleitet seit acht Jahren Teams bei der Verbesserung ihrer Qualitätssicherungs- und Testprozesse. Juergens spricht regelmäßig auf Konferenzen wie dem QS-Tag, W-JAX, JAX, OOP, Teamconf, DWX, ICSE, CSMR, SQD oder den XP Days. Er wurde von den Teilnehmern zum besten Sprecher der Clean Code Days 2014, der Software Quality Days 2015 und dem Java Forum 2015 gewählt.

Elmar Jürgens wurde 2015 zum Junior Fellow der Gesellschaft für Informatik ernannt.

Univ.-Prof. Dr. Ralf Reussner
Ralf Reussner

Ralf Reussner ist Lehrstuhlinhaber im Bereich Software-Technik am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und seit 2006 Sprecher der Leitung des Instituts für Programmstrukturen und Datenorganisation am KIT. Er ist Mitglied des Vorstands der KIT-Fakultät für Informatik als Prodekan (2007-2011 sowie seit 2015). Im Sommer 2006 wurde er als jüngster Direktor des FZI-Forschungszentrum Informatik in Karlsruhe bestellt, einer der ältesten deutschen Einrichtungen für Informatik-Technologietransfer in die Wirtschaft. In diesen Funktionen berät er zahlreiche Industrie-Partner im Bereich des Software-Entwurfs und -Qualitätsbewertung. 2011-2017 war er wissenschaftlicher Vorstand des FZI und 2012-2017 Sprecher des Vorstandes. In diesen Funktionen berät er zahlreiche Industrie-Partner im Bereich des Software-Entwurfs und -Qualitätsbewertung. Ralf Reussner publizierte über 150 begutachtete Artikel in internationalen Zeitschriften und Konferenzen und ist Herausgeber des „Spektrums der Informatik“ sowie des Handbuchs der Software-Architektur. International gründete er die Serie der „International Conference on the Quality of Software Architecture“, einer der Pfeiler der heutigen „International Conference on Software Architecture“.

Ralf Reussner war stellvertretender Sprecher des DFG-Graduiertenkollegs TrustSoft (Vertrauenswürdige Software-Systeme) an der Universität Oldenburg. Seit 2015 ist er Koordinator des DFG-Schwerpunktprogramms 1593 "Design for Future". Er gründete den GI-Arbeitskreises Software-Architektur, den er in die Fachgruppe Software-Architektur überführte. Seit 2013 ist Ralf Reussner Vorsitzender des Steuerkreises der deutschen Software Engineering Konferenz der GI. Seit 2016 vertritt er als Sprecher des Fachbereichs Software-Technik der GI alle dort organisierten Software-Ingenieure. Über das GI-Engagement hinaus gründete er in Karlsruhe den Verein der Karlsruher Software-Ingenieure, der neben der Vernetzung von Praktikern und Forschung auch den technisch-wissenschaftlichen Nachwuchs an Schulen fördert.

Univ.-Prof. Dr. Achim Zeileis
Achim Zeileis

Achim Zeileis ist Professor für Statistik an der Universität Innsbruck (UIBK). Seine Forschungsinteressen liegen vor allem im Bereich Statistische Software und Statistical Computing mit Fokus auf Open-Source-Statistiksoftware. Diese ist von fundamentaler Bedeutung bei der Umsetzung von statistischen Methoden in angewandte Datenanalyse in verschiedensten Disziplinen.
Da das Sammeln und Auswerten heute in allen Bereichen des Lebens allgegenwärtig ist (Stichwörter: “Big Data” und “Data Science”), gibt es einen steigenden Bedarf an flexiblen statistischen Methoden und zugehörigen Software-Implementierungen. Der Kern der Arbeit von Zeileis ist genau an dieser Schnittstelle angesiedelt und umfasst Methoden und Software zur datengetriebenen Analyse von komplexen Daten sowie deren Anwendungen in unterschiedlichen Disziplinen (u.a. in den Wirtschaftswissenschaften, der Meteorologie oder auch Psychologie).

Die statistischen Werkzeuge, an denen Zeileis arbeitet, kombinieren typischerweise Elemente sowohl aus der klassischen parametrischen Inferenz als auch moderner flexibler und adaptiver Verfahren (bspw. semiparametrische Regression, Mischmodelle, und Machine Learning). Um diese Methoden in der Praxis einzusetzen wird entsprechend effiziente Software auf Basis von adaptiven Algorithmen benötigt (bspw. Bayesianische Markov chain Monte Carlo, EM-Algorithmen, oder rekursives Partitionieren um Entscheidungsbäume zu lernen). Schließlich muss diese Software genau wie die zugehörigen Manusrkipte unter geeigneten Lizenzen in Open-Access-Journalen und -Archiven publiziert werden, um sie sowohl anderen Forschern als auch der allgemeinen Öffentlichkeit möglichst leicht und frei zugänglich zu machen.